SEO-optimierte Texte: in 8 Schritten zu Inhalten mit Strahlkraft

von Teresa La Torre | 18. Februar 2021

ABC in bunten Farben: Symbolbild für SEO-optimierte Texte erstellen

Bild: vtorous / Depositphotos.com

Soll Ihre Website in den unendlichen Weiten des Internets auffindbar sein, brauchen Sie SEO-optimierte Texte, auch SEO-Texte genannt. Aber wie entstehen solche Texte und welche Kriterien müssen sie erfüllen? Das erfahren Sie hier.

Was sind SEO-optimierte Texte?

Das sind Inhalte, die für Suchmaschinen wie Google optimiert sind. Ziel ist es, in den Ergebnislisten der Suchmaschinen auf den ersten Plätzen zu erscheinen. Denn nur so ist Ihnen die Aufmerksamkeit der User sicher.

Doch ein Text, der sich nur nach Suchmaschinen richtet, lässt den Menschen außer Acht. Website-Texte wollen Leser informieren und potenzielle Kundinnen gewinnen. Mit einem ansprechenden SEO-optimierten Text erhöhen Sie Ihre Chancen, dass User

  • Ihre Website besuchen
  • die gesuchten Antworten finden
  • Sie kontaktieren
  • Ihr Produkt kaufen

Damit Ihr Text das gewünschte Ziel erreicht, müssen Sie die unten aufgeführten Aspekte berücksichtigen.

Wie entstehen gute SEO-optimierte Texte?

Ein guter suchmaschinenoptimierter Text erfordert einige Überlegungen. Dabei ist es egal, ob Sie den Text schreiben lassen oder selbst erstellen. Wichtig ist, dass Sie Ihre Zielgruppe kennen. Sie sollten wissen, was sie sucht und was sie erwartet. Kriterien wie verwendete Suchbegriffe, Metatexte und die Gestaltung des Artikels spielen ebenfalls eine Rolle. Die folgende Liste enthält alle wichtigen Schritte zu einem guten SEO-optimierten Text.

  1. Zielgruppe bestimmen

Zunächst entscheiden Sie, an wen sich Ihre suchmaschinenoptimierten Texte richten: Sie legen die Zielgruppe fest. Schreiben Sie für Frauen, Kinder oder ältere Menschen? Auch Alter, soziale Schicht und Beruf sind wichtige Aspekte, die zu beachten sind. Fragen Sie sich, ob Ihre Zielgruppe Wünsche und Träume hat. Möglicherweise haben die Adressaten ein Problem, das Sie lösen können. Am besten stellen Sie sich eine konkrete Person vor. Das hilft Ihnen, Ihre Zielgruppe besser anzusprechen.

Mit diesem ersten Schritt stellen Sie auch die Weichen für die Tonalität Ihrer Inhalte. Angenommen Sie bieten Spiele für Kinder bis 14 Jahre an. Dann entscheiden Sie sich höchstwahrscheinlich für die Du-Anrede. Und Sie schlagen einen kindgerechten Ton an. Als Makler für hochpreisige Immobilien ist die höfliche Sie-Form für Ihre Kundschaft angemessener.

  1. Suchbegriffe identifizieren

Bevor Sie mit dem Texten loslegen, fragen Sie sich, wonach Ihre Wunschkunden suchen. Tools wie Google-Keyword-PlanerHypersuggest und Ubersuggest helfen Ihnen, Antworten zu finden. Sie liefern eine Palette an möglichen Suchbegriffen, sogenannte Keywords.

Oft verwendet Ihre Zielgruppe andere Bezeichnungen als Sie. Angenommen Sie bieten Wanderschuhe an. Ein Blick in die Keyword-Tools zeigt, dass das Suchvolumen für „leichte wanderschuhe“ um einiges höher ist als für „leichtwanderschuhe“. Versetzen Sie sich in Ihre Zielgruppe, um ein Gefühl für die relevanten Keywords zu entwickeln.

Nehmen Sie sich Zeit für diesen Schritt. Denn Keywords sind das Wichtigste bei der Suchmaschinenoptimierung. Nur wenn Sie die richtigen Keywords verwenden, werden Sie auch gefunden. Da lohnt es auch, bei bestehenden Texten nachzujustieren.

Überfrachten Sie Ihren SEO-optimierten Text nicht mit einem einzigen Suchbegriff. Verwenden Sie auch Synonyme und bilden sie so den gesamten Themenbereich ab.

  1. Suchintention beachten

Bei der Keyword-Recherche spielt die Suchintention der Internet-Surfer eine entscheidende Rolle. Suchen sie nach Informationen oder einem Produkt? Nur wenn Ihr Text die Suchintention erfüllt, erscheint er weit oben in den Suchmaschinen.

Google und Co. sind inzwischen so klug, dass sie den Keywords eine Suchintention zuweisen. Bei Eingabe von „was ist bluetooth“ sucht die Surferin nach Erläuterungen. Mit dem Suchbegriff „headset bluetooth“ verbindet Google eine Produktsuche.

  1. Relevante Inhalte

Ein guter suchmaschinenoptimierter Text ist relevant. Das heißt: Er liefert einen Mehrwert. Relevanz erzielen Sie, wenn Sie beispielsweise die Fragen der User beantworten und deren Erwartungen erfüllen.

Wenn Sie die Leserinnen mit Ihren Inhalten fesseln, erhöhen Sie die Verweildauer auf Ihrer Website. Schreiben Sie interessant und machen Sie die User neugierig. Versetzen Sie sich in ihre Zielpersonen. Und heben Sie bei Produkten und Dienstleistungen den Nutzen für die potenzielle Kundschaft hervor. Denn je länger sich die User auf Ihrer Seite aufhalten, desto besser ist Ihre Platzierung bei Google. Das heißt, Relevanz wirkt sich auf Ihr Ranking aus.

  1. Übersichtliche Gestaltung

Am Internet-Himmel leuchten unzählige Texte. Aber welche werden tatsächlich gelesen? Auf der Suche nach schnellen Informationen und Antworten überfliegen User die Texte. Dabei entscheiden sie, ob der Inhalt lesenswert ist.

Mit der Formatierung unterstützen Sie das. Nutzen Sie Auflistungen, Tabellen, Bilder und aussagekräftige Zwischenüberschriften, um den Text aufzulockern. Der Inhalt lässt sich so schneller erfassen. Auch Google wertet die Struktur aus und berücksichtigt sie für das Ranking.

Nutzen Sie:

  • Fettdruck für relevante Begriffe
  • Informationen in Tabellenform
  • Listenförmige Aufzählungen
  • Bilder und Videos
  1. Suchmaschinenoptimierte Bilder

Wenn Sie auf Ihren Webseiten Bilder verwenden, kümmern Sie sich auch um Bilder-SEO. Geben Sie beispielsweise für das Bild einen Alt-Text ein. Das zeigt Google, dass Ihre Seite nutzerfreundlich ist. Denn es hilft Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen, den Bildinhalt zu erfassen.

Außerdem erhöhen Sie die Chance, dass User über die Bildersuche auf Ihre Website gelangen.

  1. Ansprechende Metatexte schreiben

Das erste, was User von Ihrem Text sehen, sind die Meta-Description und der Titel der Seite. Mit diesen Metadaten erscheint Ihre Webseite in der Suchergebnisliste. Dort kämpft Ihr SEO-optimierter Text mit zahllosen anderen Texten um Aufmerksamkeit. Deshalb müssen Description und Titel interessant genug sein, damit sie zum Klicken ermuntern.

Sie benötigen aber auch Metatexte, die zum Textinhalt passen. Denn die geweckten Erwartungen möchten erfüllt werden. Nur wenn User die erwarteten Informationen vorfinden, verweilen sie länger auf der Seite. Das registrieren Suchmaschinen. Google erfasst auch, wie viele User die Website sofort wieder verlassen. Eine niedrige Verweildauer und hohe Absprungraten werden abgestraft. Das verschlechtert das Suchmaschinenranking Ihrer gesamten Website.

  1. Sprechende URL

Nicht zuletzt fordert auch die URL Aufmerksamkeit. URL steht für Unique Resource Locator und stammt aus dem Englischen. Die URL identifiziert eine Website. Sie ist gewissermaßen die Internetadresse der Seite.

Achten Sie darauf, dass Sie sprechende URLs verwenden. Das heißt: Aus der URL sollte das Thema Ihrer Seite hervorgehen. Wichtig ist, dass Sie das identifizierte Keyword für die Seite in der URL unterbringen.

SEO-optimierte Texte mit Strahlkraft

Wenn Sie diese Tipps befolgen, strahlen Ihre Inhalte am Internet-Himmel. Sie sind gut auffindbar und ziehen die User in ihren Bann. Die meisten der oben erwähnten Schritte sind auch beim Anfertigen einer sogenannten SEO-Übersetzung relevant.

Für die Website-Übersetzung werden gerne Tools wie DeepL und Google Translate genutzt. Aber gerade bei der Suchmaschinenoptimierung stoßen die Maschinen an ihre Grenzen. Denn sie können bei Synonymen nicht entscheiden, welcher Begriff als Keyword infrage kommt. Außerdem lassen sie die Platzierung der Keywords außer Acht. Dabei spielt die Position der Suchbegriffe für die Suchmaschinen eine große Rolle. Je weiter vorne der Begriff in der Haupt-Überschrift und den Metadaten auftaucht, desto besser ist Ihre Position in den Ergebnislisten.

Haben Sie keine Zeit, sich selbst um Ihre SEO-optimierten Texte zu kümmern? Dann unterstütze ich Sie gerne. Schreiben Sie mir eine E-Mail oder rufen Sie an unter 06 21-12 47 91 09.

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Teresa La Torre, Übersetzerin, SEO-Expertin, Texterin: Drei Talente, die sich wunderbar ergänzen.
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